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Praxistest: Elektrische Mistgabel [zurück]:

Wenn man mit Spänen einstreut, wandert vor allem beim Entmisten der Bollen viel noch gute Einstreu in die Karren. Das erhöht das Mistvolumen und ist teuer. Daher war ich schon vor drei Jahren auf der Suche nach einer Verbesserung und fand die elektrische Bollengabel „Gabelmaxx“. Seitdem ist sie bei mir täglich im Einsatz.
Sie funktioniert folgendermaßen: ein im Stiel integrierter Motor versetzt die Kunststoffgabeln in Schwingung, welche dadurch die Bollen von der Einstreu trennen. Der Motor wird durch Akkus betrieben, die von Zeit zu Zeit einfach und schnell aufgeladen werden. Die Gabel ist für Späne-Pellets- und Sägemehleinstreu konzipiert und geeignet, auch Reitplätze und -hallen können damit abgemistet werden. Stroheinstreu sollte weiterhin mit einer herkömmlichen Mistgabel aus Metall gemistet werden.
Ich kann nach dem Langzeit-Test folgendes Fazit ziehen: der Gabelmaxx ist durch den integrierten Motor schwerer als eine herkömmliche Kunststoffgabel, also eher mit einer Spänegabel aus Metall zu vergleichen. Wer zuvor mit einer Kunststoffgabel gemistet hat, muss sich daran gewöhnen. Die Gewichtverteilung (Motor sitzt weit unten) ist aber angenehm. Seinen Vorteil spielt der Gabelmaxx in den ersten zwei Tagen nach Neueinstreu aus: da verteilen sich die Bollen lose in der Einstreu und können leicht von der Einstreu abgeschüttelt werden. In der Mistkarre landen nur noch die Pferdeäpfel! Nach vier bis fünf Tagen hat sich die Einstreu allmählich mit Feuchtigkeit vollgesogen und ihre Funktion erfüllt: sie wird komplett entsorgt.
Insgesamt ist die Ersparnis bei der Einstreu durch den Einsatz des Gabelmaxx rund bei 30 %, bei meinen damals 2 Pferden war die Investition nach 7 Monaten somit wieder drin und ich habe in den drei Jahren bis heute rund 900€ eingespart (die Investition schon abgezogen). Das ist doch ein Wort! Der Motor ist zuverlässig, die Akkus werden erst aufgeladen, wenn sie fast vollständig entladen sind, so bringen sie immer noch die volle Leistung und ich konnte mir bislang ein teures hochwertiges Ladegerät sparen. Bei starken Frostnächten ziehe ich zum Schutz der Akkus eine Thermo-Reitlette über den Stiel. Ich weiß nicht, ob ich damit wirklich etwas erreiche, aber ich hatte noch nie einen Ausfall des Geräts. Einzelteile können nachbestellt werden, es ist alles aber sehr robust gebaut und ich brauchte bislang noch keine Ersatzteile.
Dieser Praxistest ist jetzt richtig zur Produktwerbung geworden. Und das ohne Provision oder Goodies des Herstellers. Aber ich bin hier mal wirklich begeistert von einer einfachen Idee und der praxisgerechten Umsetzung – made in Germany!