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Praxistest: Mittel gegen Strahlfäule [zurück]:

Heilerde: Nach dem Motto: "Wo Heilerde drin ist, kann Mist nicht rein", habe ich einen Feldversuch bei meinen Hufkunden starten lassen: sie sollten mit einem Strahlpflegemittel oder mit Retterspitz oder Schwedenkräuter (grüne) Heilerde zu einem zähen Brei anrühren und täglich in die zuvor gründlich mit Wasser und Bürste gereinigten und mit Handtuch getrockneten Strahlfurchen einbringen. In der Zwischenzeit habe ich einige solcherart gepflegte Pferde wiedergesehen und die Rückmeldungen von ihren Besitzern bekommen:
Bei den meisten Pferden schlägt die Kur hervorragend an. Wichtig ist, dass der Huf zuvor vollkommen frei von der schwarzen Schmiere ist, denn darin sitzen die Bakterien, die das Horn zerstören. Unter der Heilerde eingepackt könnten sie weiter ihr Werk verrichten. Die schmierigen Stellen trocknen unter der Heilerde prima ab und das, was nachwächst ist gesundes und festes Horn. Eine Kundin wollte sich die Mühe sparen und kaufte fertig angerührte Heilerde aus der Tube. Das funktionierte nicht: der Brei war zu weich, die Erde hielt nicht. Man muss in der Tat ein bisschen probieren, bis man die optimale Konsistenz erreicht hat, das Mischungsverhältnis sollte man sich dann merken.
Es gibt KollegInnen, die empfehlen, die Heilerde mit Effektiven Microorganismen anzurühren, das kann ich mir auch gut vorstellen.

Keralit Undercover: Seit 2 Jahren gibt es dieses Mittel auf dem Markt, welches für hohle Wände etc. entwickelt worden ist. Meine Kunden haben es jetzt in vielfachen Situationen schon getestet: aufgrund seiner pastösen Konsistenz kann es sehr sparsam und gezielt aufgetragen werden: mit dem Finger (bitte Handschuhe tragen!) direkt auf die betroffenen Stellen einmassiert kann es schön an Ort und Stelle wirken. Die orange Färbung zeigt auch an, ob anderntags noch genügend Mittel an der betroffenen Stelle haftet (was es meist tut). Bislang kann ich dieses Mittel ausnahmslos empfehlen: es sorgt zuverlässig für die Bekämpfung der Bakterienherde und ist gleichzeitig mild genug an den oft freiliegenden Lederhäuten, so dass dort keine Reizungen durch scharfe Mittel entstehen. Die einzigen Fälle in meiner Hufkundschaft, bei denen dieses Mittel keinen Erfolg gezeigt hat, war dort, wo es zwar gekauft, aber nicht angewandt wurde.