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Fallbeispiel 9: [zurück]

Rehepferd
Sina Deutsches Reitpony (Mix)
Behandlungsbeginn:

Nach zwei Jahren:


Sina ist eine Endmaß-Ponystute mit Cushing-Syndrom. Durch die korrekte Einstellung mit Medikamenten ist sie stabil und zeigt keine Reheschübe mehr. An den Hufen wurden unterschiedliche Beschlagsvarianten versucht, bis sie schließlich mir in dieser verheerenden Situation vorgestellt wurde. Die ersten Fotos sind auf weichem Boden gemacht worden, weil die Stute kaum stehen konnte. Durch das Abflexen der Zehenwand wurden die Seitenwände so überlastet, dass sie schließlich kollabierten und nach außen wegdrifteten. Das Hufinnere (mit dem Pferdegewicht) hatte keinen Halt mehr in der Hornkapsel. Daher die Rillen und die schier unglaublichen Verformungen der Hufwand. Bei den Fotos in der Mitte kann man gut sehen, wie das Horn von oben stabil und ruhig nachwächst und das untaugliche Horn unten herausschiebt.

Zum Fall Sina liegen uns auch Röntgenbilder vor, die belegen, dass bei einer korrekten huforthopädischen Behandlung die Knochenachse sehr wohl wieder einen festen Verbund mit der Hufwand eingeht und somit eine sogenannte Hufbeinsenkung und Rotation rückgängig gemacht werden kann: