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Huforthopädie

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Fallbeispiel 2: [zurück]

Sehnenstelzfuß
Sesala Araberstute
Fotos bei Eisenabnahme:

Nach einem Jahr:


Unterschiedlich steile Vorderhufe (der rechte VH ist steiler), die aber auf den Eisen zu flach geworden sind: die Huf-Fessel-Achse ist bei beiden Vordergliedmaßen gebrochen. Sesala stolperte viel und war im Gelände überhaupt nicht trittsicher, heute ist davon nichts mehr zu spüren. Der Versuch, den steileren Huf auf den Eisen durch Kürzen der Trachten flacher zu stellen führte zu einer schnabelnden Zehe, wobei der Hufbeinträger (Teil der sog. Weißen Linie) stark aufgedehnt wurde. Diese Maßnahme ist fürs Pferd unangenehm bis schmerzhaft und führt nicht zu einer reellen Verbesserung der Stellung. Bei Pferden mit unterschiedlich steilen Hufen ist der flachere i.d.R. stärker belastet. Ziel der huforthopädischen Behandlung ist eine möglichst gleichmäßige Nutzung beider Gliedmaßen. Somit muss der steilere Huf zur besseren Belastungsfähigkeit zurückgeführt werden, so dass der flachere möglichst entlastet werden kann. Inwieweit das möglich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab und kann nicht durch Stellungsmanipulation erzwungen werden. Im Laufe der huforthopädischen Behandlung läuft sich das Pferd einen Huf an, mit dem es im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich zurechtkommt.